Rundum vorgesorgt
Shownotes
Weitere Informationen zum Kölner Vorsorge- und Gesundheitstag: www.vorsorgetag.de
Transkript anzeigen
00:00:00: Also ich habe erst mal hier vorne vieles mit Rätsel gemacht und da muss ich also feststellen, dass mein Kopf doch noch ziemlich gut in Ordnung ist.
00:00:07: Mit acht Tischen!
00:00:10: Und das ist aus der Tabin schon echt zufrieden.
00:00:12: Wobei bei manchen Sachen muss man nicht so um die Ecke denken.
00:00:15: Wenn man ein bisschen unter Druck steht gar nicht so einfach Zuhause denkst du Boah dass das und das.
00:00:21: Aber hier jetzt, wo so viele dabeistehen und zugucken und hören aber ich habe neun-neinzig Prozent geschafft und das ist schon sehr wichtig.
00:00:29: Vorsorge ist eine wichtige Sache.
00:00:32: Meine Mutter ist ganz plötzlich gestorben.
00:00:34: wir mussten ganz plötzlich alles umdenken und alles anders machen und alle waren auf nichts vorbereitet Gestern ins Krankenhaus, Anderntag tot.
00:00:44: Also man steht erst mal vor der Wand.
00:00:46: als dann mein Mann vor fünfzehn Jahren gestorben ist war man ja schon ganz anders vorbereitet.
00:00:51: Man hat eine ganz andere Einsicht in Bezug auf die Beerdigung, auf dem Tod, was drum herum ist und was gemacht werden muss.
00:00:59: Zum Glück habe ich auch Kinder, die mir geholfen haben und zumindest auf Seite gestanden haben Und wir wollen jetzt auch meine Vorsorge regeln dass ich falls... Ich kann ja plötzlich gehen.
00:01:10: Meine bin ja auch nicht mehr so jung und dass ich wenn mir mal was passiert, abgesichert bin und weiß das viele schon festgemacht sind, dass meine Kinder nicht überfordert
00:01:20: sind.".
00:01:33: Auf den Spuren des
00:01:35: Lebens – ein Podcast
00:01:37: der Genossenschaft
00:01:38: Kölners Riedhofsgärtner
00:01:40: Dass die Kinder nicht overfordert ist, wenn etwas passiert für Eltern.
00:01:44: Das ist für viele Menschen ein wichtiger Beweggrund dafür in Sachen Vorsorge aktiv zu werden.
00:01:50: Aber welche Angebote rund um Vorsorge und Gesundheit gibt es überhaupt in Köln?
00:01:55: Was bietet die Stadt, was bieten ehrenamtliche Organisationen – und welche sonstigen Angebote gibt es.
00:02:01: Nicht nur aber vor allem für die Älteren!
00:02:05: Das und vieles mehr erfahren die Kölnerinnen und Köllner beim jährlichen Kölners Vorsorge-und-Gesundheitstag.
00:02:11: Mein Name ist David Crosston und ich habe mich bei der Veranstaltung einmal
00:02:15: umgehört.
00:02:16: Andrea Ecke, erste Vorsitzende vom Senioren-Servicedienst der Köln EV.
00:02:21: Wir betreiben das Kölner Friedhofsmobil und haben vor glaube ich siebzehn Jahren zum ersten Mal so eine Veranstaltung in Klein organisiert und das ist dann immer größer geworden, immer mehr gewachsen.
00:02:35: Und mittlerweile zum zweiten
00:02:37: Mal
00:02:38: mit dem Hause de Mord zusammen was in diesem schönen Gebäude sehr viel Spaß macht.
00:02:43: Gut und reiche ich mein Name Funktionen mittlerweile Head of Event Management in diesem Unternehmen also bei Kölner Stadt Tanzeiger Medien und in diesem Zusammenhang eben auch mit Frau Ecke zusammen die gemeinsame Veranstalterin des Vorsorges und Gesundheitstages.
00:02:57: Wir wollen vor allen Dingen auch die Sachen haben, die die Stadt anbietet.
00:03:02: Weil das ist oft kostenfrei und wissen die wenigsten.
00:03:06: Auch die Polizei hat so viele noch Nebenfäden in der Hand.
00:03:14: in der Wohnung nicht mehr klar kommt, da hat auch die Polizei tatsächlich einen Draht zu Menschen, die dann helfen können.
00:03:21: Also wir wollten einfach die vielen Angebote, die es tatsächlich in Köln gibt sichtbar machen.
00:03:27: Ich glaube ein Herausstellungsmerkmal von gerade diesem Messetag das sind die Vorträge.
00:03:32: also wir haben ja Sondern wir haben insgesamt achtzehn Vorträge.
00:03:37: Drei Räume von hundertfünfzig Personen, achtzig Personen dann bei vierzig Personen und auch da haben wir eine unheimlich große Bandbreite von wie ist die modernste Art einer Knie-OP bis über Patientenverfügung?
00:03:53: Wie schreibe ich ein Testament?
00:03:54: oder was passiert denn auch wenn ich das nicht tue?
00:03:57: Über zahnärztliche Versorgungen Bestattungsvorsorge Also ein ganz großes Spektrum.
00:04:06: Das kriegen wir auch als Rückmeldung, dass die Menschen, die diesen Tag besucht haben tatsächlich sagen wow also ich habe Jetzt so viele Informationen über, wo kann ich Sport noch machen?
00:04:17: Wo kriege ich Hilfe wenn ich meine Wohnung umbauen muss weil ich da nicht mehr zurechtkomme.
00:04:24: Wie schreibe ich denn?
00:04:24: oder wo bekomme ich eine Patientenverfügung die ich dann ausfülle, die wirklich Sinn macht für mich?
00:04:30: und ganz viele andere Themen.
00:04:32: Die
00:04:32: Leserschaft unserer Titel Kölner Stadtanzeiger, Kölnische Rundenschau und auch Express.
00:04:37: Die Laserschaft bewegt sich entsprechend der Alterspyramide genau in diesem Besuch.
00:04:42: Klientel, was wir hier heute auch finden.
00:04:45: Wir machen seit vielen Jahren Gesundheitsveranstaltungen in kleinerem Format immer mit einzelnen Themen Schwerpunkten und da haben wir im Laufe der Jahre bei uns im Studio feststellen können dass sich das großer Beliebtheit erfolgt.
00:04:58: diese Studios waren immer aus verkauft also das war eine kleine Veranstaltung mit Ticketpreisen mit sehr niederschwelligen Ticket preisen.
00:05:07: Aber diese Erfahrung aus den vielen Jahren hat uns bestärkt darin, dass das Thema Gesundheit die Gesundheitserhaltung und auch die Vorsorge für das eigene Leben, für die eigene Gesundheit immer mehr Wichtigkeit bekommt bei den Menschen.
00:05:22: Und man sich durchaus proaktiv damit auseinandersetzt und sich kümmert.
00:05:38: Sie sind
00:05:38: heute hier?
00:05:39: Warum?
00:05:40: Gesundheit im Allgemeinen interessiert mich sehr!
00:05:43: Ich war letztes Jahr schon hier, das hat mir ganz gut
00:05:45: gefallen.
00:05:46: Jetzt konnte ich meine
00:05:47: Freundin dafür begeistern und jetzt sind wir heute zu zweit hier.
00:05:50: Für mich ist es auch alles interessant.
00:05:52: also ja.
00:05:53: Gesundheitsthemen vor allem oder auch Vorsorgethemen im Weiteren?
00:05:56: Ja
00:05:56: und Technisch-Training hier Körperfettanalyse Das hat mich jetzt angesprochen.
00:06:03: Ja, im Allgemeinen also sehr interessant!
00:06:05: Gibt es Aussteller die Sie schon hier besucht haben?
00:06:08: Meinen sie jetzt wo wir überall schon
00:06:10: waren?
00:06:10: Ja genau,
00:06:11: einfach was in unser Interessenfeld gefallen ist.
00:06:15: Also diese Pflegesparte und Bestattung und so... Also das habe ich alles schon hinter mir mit meiner Eltern.
00:06:22: Da habe ich mich nicht schlau gemacht da weiß ich einfach Bescheid.
00:06:26: und ansonsten jetzt diese aktuellen
00:06:28: Themen.
00:06:29: mich
00:06:29: betreffen, die Stände habe ich aufgesucht.
00:06:34: Das sind dann eher die Gesundheitsthemen?
00:06:36: Ja
00:06:37: man ist ja auch schon gestürzt und so weiter und da hat man ja schon Erfahrung gemacht und man will das ja verbessern dass es nicht wieder passiert.
00:06:47: Welche Tipps haben Sie denn mitgenommen?
00:06:49: Ja, wir waren in der Sturzprophylaxe.
00:06:50: Da habe ich sehr viele neue Sachen.
00:06:53: dann bei der Testament-Geschichte.
00:06:56: Da hab' ich auch neue Dinge erfahren die waren auch sehr hilfreich.
00:07:01: Können Sie ein Beispiel sagen?
00:07:03: Ja zum Beispiel dass nur einer in der Gemeinschaft einen Testament machen muss aber man beide müssen unterschrieben
00:07:13: haben
00:07:14: und das ist auch kein Notar benötigen.
00:07:18: Auch das wissen viele nicht.
00:07:20: Und zur Sturzprofilachse, was haben sie da?
00:07:22: Ja
00:07:23: gibt es ein paar
00:07:23: Übungen die ich jetzt eigentlich kenne aber die, naja müsste man machen.
00:07:32: Können Sie es beschreiben?
00:07:34: Es sind Spitunübungen oder wie muss ich
00:07:36: mir das vorstellen?
00:07:36: Ja gymnastische Übung dass sich einfach ja die Beinmuskulatur verstärken und dass ich besser falle sag'
00:07:44: ich mal Richtig ist immer
00:07:50: Vorsorge
00:07:51: für den Ernstfall sozusagen und von daher gibt es hier entsprechende Beratungen und
00:08:00: auch
00:08:01: Hilfen.
00:08:02: Und da haben wir uns auch Unterlagen mitgenommen, um das dann in die Leute
00:08:06: anschließen zu kontaktieren.
00:08:08: Welche Themen haben Sie da besonders interessiert?
00:08:11: Ja, die
00:08:13: Formulare für die Vorsorgevollmachten
00:08:17: usw.,
00:08:17: also so übliche.
00:08:19: verzahlt wird,
00:08:21: wenn man
00:08:21: das am Ende schreibt und so.
00:08:23: Dass man da im Alter
00:08:25: halt nicht einfach
00:08:27: so weglaufen lassen sollte um Ärger
00:08:30: zu vermeiden.
00:08:30: Wir haben uns heute das mal mitgenommen in Gespräch ist es schon länger und
00:08:37: wir haben
00:08:37: aber dann auch entsprechende Hilfen der Familie
00:08:40: wo wir uns
00:08:41: die entsprechenden
00:08:42: Ratschläge
00:08:43: holen können
00:08:44: und daher sind wir eigentlich ganz
00:08:46: gut
00:08:46: aufgestellt.
00:08:49: Ich war im vergangenen Jahr schon hier und das hat mir gut gefallen.
00:08:54: Und da habe ich gesagt, ich komme in diesem Jahr wieder und habe aber kein bestimmtes Thema sondern ich habe mir verschiedene Vorträge möchte ich mir anbühren und dann mal gucken was für mich passt oder nicht
00:09:09: passt.
00:09:09: Wenn Sie ins letzte Jahr denken, was hat Ihnen besonders gut gefallen?
00:09:13: Hier die ganze Aufmachung also das Facher fand ich also sehr schön und übersichtlich, über alles jemand da, den man fragen kann.
00:09:22: Also es ist alles gut
00:09:24: organisiert.".
00:09:26: Und das Vortragsprogramm haben Sie erwähnt?
00:09:28: Dass sie sich dann ein paar Vorträge anhören möchten?
00:09:31: Haben Sie ein paar markiert in der Liste?
00:09:33: Was haben Sie sich vorgenommen?
00:09:34: Ich
00:09:34: hatte zu Hause das Programm im Stadtanzeiger und danach habe ich dann geguckt Und
00:09:42: wissen Sie den Thema noch?
00:09:44: Ja, hier
00:09:44: die Vorsorge vollmacht und die Betreuung.
00:09:47: Der hat da gerade referiert – die beiden Notar.
00:09:51: Wie ist es persönlich bei Ihnen mit der Vorsorge?
00:09:55: Haben Sie schon irgendwas unternommen
00:09:57: oder...?
00:09:57: Ich bin dabei!
00:10:00: Also... Es ist alles
00:10:02: im Fluss.
00:10:04: Aber jetzt ist es so dass sie konkreter daran gehen
00:10:07: möchten?
00:10:07: Ja natürlich hat man schon Vorstellungen Aber man muss bei manchen Sachen auch mal die rechtliche Seite betrachten.
00:10:17: Das
00:10:17: Problem ist, dass ich wenig Informationen fürs zukünftige Alter habe, wobei zukünftig schon wieder relativ ist und ich bin jetzt seventy-fünf.
00:10:27: Und wir hoffen eigentlich
00:10:28: auf
00:10:29: diesen Wege der ein oder andere Information zu bekommen, die wir dann gegebenenfalls vertiefen werden – hoffentlich!
00:10:37: Gibt es konkrete Themen,
00:10:38: die Sie interessieren?
00:10:40: Zum Beispiel Datenverarbeitung, Netzwerksicherheit.
00:10:44: Testament, Vorsorgevollmacht...
00:10:47: Haben Sie bisher noch nicht?
00:10:49: Doch
00:10:49: haben wir!
00:10:50: Aber gerade haben wir gehört dass es wahrscheinlich die falsche sei und beachten allerdings sind konjunktiv.
00:10:57: Wir haben vorgemacht aus dem Internet runtergeladen.
00:11:02: im Justizministerium aber nur drei Erzkammer ist der Auffassung das die zwar funktionieren
00:11:08: könnte
00:11:11: Aber selbstverständlich
00:11:12: einer
00:11:13: der Entscheidungen zu besser sein.
00:11:17: Und das werden wir uns jetzt mal zur Herzen
00:11:19: nehmen.
00:11:20: Okay, gut!
00:11:20: Das ist ein Streit unter Juristen aber immerhin sind Sie schon dran sich vorzubereiten?
00:11:24: Gibt es andere Themen?
00:11:26: Netzwerksicherheit hatten sie gesagt,
00:11:27: d.h.,
00:11:27: Sie sind im Internet
00:11:29: mit dem Handy
00:11:29: unterwegs.
00:11:30: Wir haben beide den Handy und machen teilweise auch mit dem Handy Online Banking als zweite Identifikationsmöglichkeit.
00:11:39: Aber Ahnung kann man im Grunde wiederum keine.
00:11:42: Und deswegen ist es schon sehr schwierig, eine Information zu bekommen und diese Informationen dann auch inhaltlich zur Arbeit nicht verstehen.
00:11:52: Also das größte Problem wenn ich ja online ne Frage stelle und ich verstehe die Antwort nicht, weil nützt mir das alles rechts nehmen.
00:11:59: Wir haben noch Hilfe bei den Heinze Menschen gefunden Weil ich zum zwar lange PC habe aber letztendlich da nicht sicher bin.
00:12:08: Durch einen Hausbesuch war ihm die eine oder andere Information
00:12:11: zu kriegen.
00:12:13: Also super, sind sie ja schon weiter als viele anderen.
00:12:16: Genau, dass sie zumindest
00:12:17: nicht drum kümmern.
00:12:19: Ob das alles wirkt, weiss ich ja nicht.
00:12:21: Wir müssen sie erst mal verarbeiten!
00:12:24: Ich weiß bisher auf dem Vortrag Sturzprophylaxe und gemeinsam unter einem Dach wohnen... Ich bin auf die Veranstaltung aufmerksam gemacht worden durch Gleilot.
00:12:35: Das ist ein Hospizverein, der hier auch ausstellt und ich habe da gerade erst die Ausbildung gemacht zu einer ehrenamtlichen Mitarbeiterin und interessiere mich speziell oder generell für alles was eben Senioren betrifft, da ich auch einen Sportübungsleiter möchte in der Richtung Senioren unterrichten.
00:12:55: deswegen noch
00:12:55: die Sportprophylaxe
00:12:57: Ja und ich finde hier dieses ganze Konzept und die Zusammenstellung sehr, sehr gut.
00:13:02: Das heißt ihr habt ein professionelles Interesse?
00:13:05: Welchen Vortrag möchten Sie sich gleich anhören?
00:13:07: Das ist jetzt eher Privat-Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht.
00:13:12: Haben sie das Gefühl dass sie da auch aktiv werden müssten sollten oder geht es um Angehörige die sie beraten möchten?
00:13:21: was haben sie für einen persönlichen Bezug dazu?
00:13:23: Nee, das möchte ich für mich machen.
00:13:25: Das weiß ich halt von meinen Eltern damals, die haben das gemacht und auch im Rahmen dieser Spitzusbildung weiß ich wie wichtig es ist dass man über alle Belange im Altwerden informiert ist und vorsorgt und genau für die Zeit wo man dann nicht mehr selbst entscheiden kann.
00:13:43: also das sollte man
00:13:44: wirklich machen.
00:13:48: Sie haben heute den Weg hierhin gefunden ins Neven-Dumonthaus.
00:13:52: was treibt sie hierher?
00:13:53: Zum einen die Erfahrung mit der Familie, mit den älteren Mitgliedern der Familie.
00:13:58: Mit den vielen Problemen über Demenz und Unterbringung und heim und nicht heim.
00:14:02: Dergleichen mehr und gleichzeitig auch perspektivisch für mich und meine Frau.
00:14:07: Wir sind jetzt beide gut sechzig Und da muss man schon mal es weiterblicken was man machen kann, wo man Unterstützung hat.
00:14:14: Wo man seine Freizeit vielleicht auch verbringen kann.
00:14:16: Das sind so die Sachen wie viele Organisationen von diesem Plan den wir bekommen haben hier.
00:14:21: Wir hatten nicht kannten deswegen wollen wir mal durchschlendern.
00:14:24: Sie sagten negative Erfahrungen oder ein bisschen ungünstige Erfahrungen in der Familie?
00:14:30: Wollen sie es ein bisschen konkreter sagen?
00:14:32: was war das
00:14:32: für die Menschen Erkrankungen die da sind und alles was damit einhergeht.
00:14:36: Wie betreut man mit welcher Unterstützung betreuten man selbst berufstätig ist.
00:14:40: Da haben wir Glück gehabt letztendlich, weil wir uns sehr stark eingebracht haben.
00:14:45: Dass wir einen Heimplatz gefunden haben, wussten aber auch jemanden mit ein stärker Demenz eine Zeit lang selbst betreuen und Sterbebegleitung beispielsweise bei meiner Mutter
00:14:54: die letzten
00:14:55: zwei drei Wochen zu Hause, vierundzwanzig Stunden quasi zuhause sterben wollte.
00:15:00: Das sind so Sachen, die man für sich selbst leicht anders machen
00:15:03: möchte.
00:15:03: Also das war dann Anlass für Sie darüber nachzudenken?
00:15:06: Welche konkreten Angebote interessieren sie
00:15:08: hier?
00:15:10: zum einen Betreuungsangebote natürlich, dass man adäquat betreut wird was ja auch schwierig ist.
00:15:16: Vielleicht zu Hause vielleicht auch im Heim.
00:15:18: also aus der Erfahrung heraus würden wir sicherlich eher ein betreutes Wohnen wechseln wollen als das eine alleine zuhause bleibt.
00:15:24: aber es ist natürlich sehr viel Unwägbares dabei.
00:15:26: wie lange bleibt man?
00:15:27: Wie fit vom Körper und vom Kopf und so dass man sich verschiedene Sachen einfach mal offen hält und einfach informiert ist wenn kurzfristig mal etwas ist Wenn man Schlaganfall hat beispielsweise Verhalsung Wo kann ich da hingehen?
00:15:40: Also ein bisschen so die Eventualitäten, was ist wenn kurzfristig überlangen.
00:15:44: Was passiert?
00:15:45: absehbares und unplanbares.
00:15:47: Genau.
00:15:48: Okay.
00:15:48: Haben Sie auch Vorträge?
00:15:50: sich markiert in der Liste?
00:15:51: Haben wir ja!
00:15:52: Was interessiert Sie dabei daran?
00:15:53: Gleich ist es ein Vortrag von der Stadt wo die Stadt Unterstützungen hat oder Unterstützung gibt.
00:16:03: Was haben wir?
00:16:03: Hilfeleistung der Stadt Köln für Seniorinnen und Senioren.
00:16:07: Interessant fand mein Titel auch.
00:16:08: alt sind immer nur die anderen.
00:16:10: Das wissen wir von unseren Eltern, die haben bis jetzt hohe Alter nicht begriffen dass sie alt sind.
00:16:15: Bedechnungs-Training war noch mal ganz interessant und dann haben wir nicht nur Vorträge sondern ein paar Sachen einfach mal markiert, wo wir auch vorbeigehen wollten
00:16:22: speziell.
00:16:23: Da hatten Sie jetzt auch gerade die Polizei markiert?
00:16:26: Was interessiert Sie da?
00:16:27: Sicherheit beispielsweise!
00:16:28: Haben wir uns ja gerade auch schon mal unterhalten mit, haben ein paar Sache mitbekommen.
00:16:32: Gerade meine Schwiegermutter, die jeden reinlässt, die jedem Anruf ernst nimmt und sogar zurückruf bei Handynummern dergleichen mehr.
00:16:39: Und dass man da vielleicht mehr Sicherheit reinbringt, wir sie mehr aufklären können – obwohl es eigentlich beratungsresistent ist aber wir wollen's trotzdem nicht unversucht lassen.
00:16:49: Ich glaube schon das heute sehr viel auch Kriminelles passiert am Telefon beispielsweise wo zumindest die älteren mit überfordert sind.
00:16:59: Es gibt Situationen wo man auch schon mal auf der Grenze war und hinterher dann noch Daten rausgegeben hat wo man sich hinter drüber geärgert hat.
00:17:06: Also das ist ein sensibles Thema, denke ich mal und man wird ja auch nicht fitter vom Koffer.
00:17:10: Und es wird auch relevanter.
00:17:11: die Betrüger werden immer cleverer an, mit den Möglichkeiten steigen auch die Angriffsmöglichkeiten
00:17:18: sozusagen.
00:17:19: Okay
00:17:20: dann wünsche Ihnen einen schönen Tag dass Sie alles finden was Ihr interessiert.
00:17:33: Das vielfältige Programm beim Kölner Vorsorge- und Gesundheitstag trifft offenbar einen Nerv.
00:17:39: Aber wie kam es eigentlich dazu, dass die Genossenschaft Kölnar Friedhofsgärtner also ein Zusammenschluss von Handwerksbetrieben die Veranstaltung ins Leben gerufen hat?
00:17:48: Lutzparkendorf
00:17:50: Geschäftsführender Vorstand der Genossenschafft
00:17:52: erklärts Wir haben auf jeden Fall die Notwendigkeit erkannt Anfang der zweitausender Jahre in zwei tausend zehner Jahre dass wir als Genossenschaftkönner Friedhofsgärtner in der Stadtgesellschaft nur dann wahrgenommen werden, wenn wir in einem guten Netzwerk organisiert und unterwegs sind.
00:18:09: Das heißt, wir möchten ja nicht erst dann angesprochen werden – unsere Mitgliedsbetriebe, wenn es zum Sterbefall gekommen ist, sondern am liebsten schon viel früher in den Köpfen auftauchen.
00:18:19: Und zwar nicht unbedingt nur als Friedhof-Gärtner mit dem Angebot der Grabpflege, sondern eben eigentlich als Ansprechpartner rund um das Thema Friedhoffs- und Bestattungskultur.
00:18:29: Weil mit fifty-fünfzig Kölner Friedhöfen haben wir ein einmaliges Grünflächenangebot.
00:18:34: Das ist ein Biodiversitätsraum in mitten einer Millionenstadt Und in jedem Fädel findet sich fast ein Friedhof, den die Bürgerinnen und Bürger wahrnehmen können zur Lebzeiten selbstverständlich.
00:18:46: Und nicht erst wenn es dann leider zum traurigen Todesfall in der Familie gekommen ist.
00:18:51: Wir sehen eben innerhalb dieser großen Familie der Partner, die wir mittlerweile um uns scharen, der Organisationen, die sich rundum gesund hat und Vorsorge letztlich mit ihrem Angebot drehen, sehen wir eine tolle Möglichkeit aufzutauchen – einfach auch die Wahrnehmung!
00:19:09: für das Thema zu verbessern.
00:19:10: Sie werden
00:19:11: ja selber auch später noch einen Vortrag halten, können sie schon ein bisschen was verraten?
00:19:16: Was wird da also für alle die nicht dabei sein können live und vor Ort?
00:19:20: Die können dann vielleicht hier nachhören.
00:19:22: Was wären so die Kernbotschaften, die sie den Menschen mitgeben möchten in ihrem Vortag?
00:19:29: Gerne das Thema des Vortrages wird lauten gute Ideen für schöne Erinnerungsorte.
00:19:35: Und in diesem Vortrag möchte ich eigentlich am liebsten zum Nachdenken anregen, sprich einen Diskurs zur Bestattungskultur mit den dann anwesenden Besucherinnen und Besuchern versuchen weil natürlich merken wir auch hier an unserem Infostand auf der Messe wie unterschiedlich die Vorstellungen davon sind für sich selber Vorsorge treffen zu müssen.
00:19:58: Und dementsprechend haben wir natürlich auch Menschen dabei, die ganz selbstverständlich nicht unbedingt in einem Familiengrab auf dem Friedhof in Form einer Erdbestattung beigesetzt werden möchten.
00:20:10: Sondern wir haben auch die neueren Trends in der Bestattungskultur mit denen wir umgehen müssen – sei es jetzt eine Baumbestattung oder wie wir das in Rheinland-Pfalz hören, Fußbestattungen und wichtig ist, uns auch an dieser Stelle aufzuklären.
00:20:24: Das heißt in meinem Vortrag möchte ich am liebsten gerne mit diesen Positionen ins Rennen gehen sich ganz kontrovers zu unterhalten.
00:20:34: was haben Sie dabei gedacht wenn sie diese und jene Grabart aussuchen?
00:20:38: Haben Sie da gründlich darüber nachgedacht was Sie dort entscheiden?
00:20:41: Haben sie das mit ihrer Familie besprochen?
00:20:43: Das war immer ja schon unser Anspruch.
00:20:45: Deswegen veranstalten wir hier auch solche Formate, dass die Menschen sich einfach nur gut informieren sollten – eigentlich müssen!
00:20:54: Nur auf Basis von gute Informationen kann man eine fundierte Entscheidung treffen und am besten auch gerne mit Freunden, Mitfamilien drüber sprechen aus verschiedenen Generationen Meinung einholen, weil letztlich auch gerade in unserem Fall, in unserem Geschäftsfeld.
00:21:07: Der Friedhof ist nachher für die Lebenden da und der Erinnerungsort muss auch für die Leben einen Zweck erfüllen, im besten Falle.
00:21:15: Und da gibt es eben einige Kriterien zu bedenken abzuklopfen ob das in einem Wald genauso gut gegeben ist vor den Toren der Stadt wie auf einem kommunalen Friedhof, der natürlich zum Beispiel eine andere Infrastruktur
00:21:28: mit sich
00:21:28: bringt.
00:21:30: Für uns sind allerdings neben der klassischen Grabpflege auf Familiengräbern die Bestattungsgärten inzwischen ein sehr, sehr wichtiger Pfeiler geworden im Sortiment unserer Dienstleistungen.
00:21:42: Es wird sicherlich in Zukunft noch andere Angebote geben – da kann ich Ihnen auch nicht zu viel verraten.
00:21:47: Wir denken da kontinuierlich drüber nach auch in Zusammenarbeit mit der Friedrichsverwaltung oder den anderen Gewerkungssprichbestattern und Steinmetzen.
00:21:54: Was brauchen die Menschen heutzutage hier in Köln?
00:21:58: Was können wir in Körn innerhalb der Stadt leisten, um es den Menschen eben auch möglichst vor der eigenen Haustür zu ermöglichen einen guten Erinnerungsort zu finden.
00:22:07: Und die Bestattungsgärten sind ja mittlerweile seit über fünfzehn Jahren in Kologne.
00:22:12: auf über dreißig Standorten im Stadtgebiet und in Umgebung – in Puhlheim, in Trostorf sogar in Bergestadtbach also im engeren Umkreis außerhalb Coins sind die Bestattungsgärten solche guten Erinnerungsorte geworden, wo die Menschen gerne diese Atmosphäre genießen in einem gepflegten Umfeld.
00:22:32: In einer parkähnlichen Landschaft Platz zu nehmen den Gedanken nachzuhängen oder vielleicht eben dort schon eine Stelle für sich selbst auch zu reservieren.
00:22:40: Zu Lebzeiten und dazu passend mit uns die Dauergabpflege abzuschließen, in der das Grabmal enthalten wäre, die Beschriftung enthalten werden – unnatürlich.
00:22:48: fünfundzwanzig Jahre Pflege, dass alles treuhernerisch verweilt wird, sodass dann auf das Kapital sicher angelegt
00:22:53: wird.".
00:22:54: Und wie sieht's im nächsten Jahr aus?
00:22:56: Kann Mitveranstalterin Gudrun Reichel von Kölner Stadt Anzeiger Medien dazu vielleicht schon was verraten?
00:23:03: Es gibt noch gar nicht so viel zu verraten tatsächlich, weil wir bisher gar nicht in das nächste Jahr geguckt haben.
00:23:10: Aber grundsätzlich ja natürlich!
00:23:11: Warum denn nicht?
00:23:13: Das ist jetzt das zweite Jahr und wir sehen anhand der Besucher- und Anhand der Aussteller es hat sich bewährt.
00:23:19: Es ist immer ein Risiko, eine neue Location auszuprobieren die ja auch nicht mitten in der Stadt liegt.
00:23:25: Das muss man ja auch mal sagen wenn gleich mit guten öffentlichen Anbindungen aber dennoch sie liegt nicht in der Innenstadt funktioniert das.
00:23:34: Wir haben das letztes Jahr schon erfahren dass es klappt.
00:23:36: dies kann ich das können wir jetzt schon bestätigen deutlich gut besucht.
00:23:42: Die Menschen stehen schon vor der Öffnung hier vor der Tür und warten, dass sie reinkönnen.
00:23:46: also das funktioniert und im Köln gilt ja auch immer ab dem dritten Mal ist es dann gesetzt und dann hat es Tradition.
00:23:53: also warum nicht auch das Dritte Mal?
00:24:04: Und dann hat Es Tradition.
00:24:06: gemeint ist die Kooperation und die Veranstaltung im Neven-Lymorhaus.
00:24:10: Traditionen hat er jetzt schon der Kölner Vorsorge und Gesundheitstag.
00:24:15: kommen Sie im nächsten Jahr doch auch einmal vorbei.
00:24:17: Und wenn Sie schon vorher Fragen rund um Bestattung und Begräbnis oder sonstige Vorsorge Themen haben, wenden sie sich einfach an die Genossenschaft Kölner-Friedhofsgärtner.
00:24:27: Das Team vermittelt gern den passenden Kontakt ins Netzwerk!
00:24:31: Alle Informationen finden Sie auf FriedhofsGärtner-Köln.de Oder rufen Sie einfach an unter.
00:24:47: Ich bin David Causton, danke fürs Zuhören und bis zur nächsten Folge von Auf den Spuren des Lebens.
00:24:55: Tschüss!
Neuer Kommentar